
Exposé-Texte mit echten Bodenrichtwerten schreiben — der KI-Workflow
Den Lage-Absatz im Exposé lässt du dir vermutlich längst von ChatGPT oder Claude vorformulieren. Das spart Zeit — bis es um konkrete Zahlen geht. Beim Bodenrichtwert lässt die KI entweder eine Lücke („Bodenrichtwert einfügen") oder, schlimmer, sie erfindet einen. Mit angebundenem Assistenten schreibt sie den amtlichen Wert gleich korrekt mit hinein.
Dieser Artikel zeigt den Workflow — und worauf du beim Wording achten solltest, damit das Exposé sauber bleibt.
Voraussetzung
Dein KI-Assistent ist mit bodenrichtwert.ai verbunden. Falls noch nicht: Anleitung für Claude oder für ChatGPT — je wenige Minuten, kein technisches Wissen nötig.
Der Workflow in einem Prompt
Statt zwei Arbeitsschritten (Wert nachschlagen, dann Text schreiben) machst du beides in einem:
„Schreib mir einen Lage-Absatz für ein Exposé zur Musterstraße 12 in Köln. Nenne den aktuellen amtlichen Bodenrichtwert mit Stichtag und Quelle und ordne ihn als Bodenwert ein — nicht als Kaufpreis. Tonalität: sachlich, seriös, drei bis vier Sätze."
Die KI schlägt den Bodenrichtwert live nach und baut ihn in den Fließtext ein. Du bekommst einen fertigen Absatz, der die Zahl korrekt benennt und einordnet, statt sie nur hinzuwerfen.
Ein Beispiel
Der Unterschied zeigt sich am fertigen Text:
Ohne Anbindung: „Die Lage überzeugt mit guter Anbindung und stabiler Wertentwicklung – der Bodenrichtwert liegt schätzungsweise im oberen Bereich der Umgebung." (vage, nicht überprüfbar – und im schlimmsten Fall frei erfunden)
Mit Anbindung: „Die Lage überzeugt: Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei … €/m² (Stichtag 1. Januar, Gutachterausschuss Köln) – ein verlässlicher Anhaltspunkt für die Wertentwicklung der Umgebung." (konkret, mit Quelle, sofort einsetzbar)
Derselbe Satzbau, derselbe Ton – der Unterschied liegt allein darin, ob eine überprüfbare Zahl drinsteckt oder eine Umschreibung, die keine ist.
Worauf du beim Wording achtest
Ein Exposé ist eine Außendarstellung — hier zahlt sich Sorgfalt aus, auch rechtlich:
Bodenrichtwert ≠ Kaufpreis. Formuliere immer so, dass klar ist: Der Bodenrichtwert beschreibt den Wert des unbebauten Bodens, nicht den Angebotspreis. „Der Bodenrichtwert der Lage liegt bei … €/m²" ist korrekt; „Das Grundstück ist … €/m² wert" suggeriert eine Bewertung, die der Richtwert nicht leistet.
Stichtag nennen. „… (Stand 1. Januar, Gutachterausschuss Köln)". Das macht die Angabe überprüfbar und schützt dich, falls später jemand nachrechnet.
Quelle angeben. Die Datenlizenz dl-de/by-2-0 verlangt die Namensnennung der Quelle. Ein kurzer Zusatz im Exposé-Kleingedruckten genügt: „Bodenrichtwert: © Gutachterausschüsse für Grundstückswerte, dl-de/by-2-0." Die KI liefert dir diese Angabe automatisch mit.
Die richtige Nutzungsart treffen
Bodenrichtwerte unterscheiden sich nach Nutzungsart — Wohnen, Gewerbe, gemischt. Für ein Wohnobjekt willst du den Wohn-Bodenrichtwert, nicht den Gewerbewert der Nachbarparzelle. Sag es im Prompt einfach dazu: „… für Nutzungsart Wohnen". Mehr dazu: Nutzungsarten W, M, G, S erklärt.
Mehrere Objekte auf einmal
Hast du eine Staffel an Objekten, gib der KI die Adressliste und lass sie pro Objekt einen Lage-Baustein erzeugen — inklusive jeweils passendem Bodenrichtwert. Aus einer halben Stunde Recherche wird ein Prompt.
Den Workflow ausprobieren: Kostenlos starten und deinen KI-Assistenten verbinden — die ersten Abfragen sind im 14-Tage-Trial frei. Für die regelmäßige Exposé-Arbeit lohnt sich Pro mit 500 Abfragen pro Monat.
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