
Bodenrichtwert kostenlos abfragen — alle Wege im Vergleich
Bodenrichtwerte sind amtliche, offene Daten — beim amtlichen Portal zahlst du für die reine Auskunft nichts. Wege, die dir Zeit sparen, wie bodenrichtwert.ai, sind zum Ausprobieren kostenlos, aber nicht dauerhaft gratis. Die Frage ist, welcher Weg zu dir passt. Hier sind die Optionen im ehrlichen Vergleich.
Die Wege auf einen Blick
| Weg | Kostenlos | Anmeldung | Aufwand pro Abfrage | Für wen |
|---|---|---|---|---|
| Amtliches Portal | ja | nein | 10–15 Min (Karten-Navigation) | Einzelabfrage, volle Datentiefe |
| bodenrichtwert.ai — Web | 1 Abfrage ohne Anmeldung, danach 14-Tage-Trial (100 Abfragen) | für mehr als 1 Abfrage | Sekunden | schnelle Einzel- oder Mehrfachabfrage |
| bodenrichtwert.ai — im KI-Assistenten | 14-Tage-Trial (100 Abfragen) | ja | Sekunden, im Chat | wer ohnehin mit Claude/ChatGPT arbeitet |
| Gemeinde / Gutachterausschuss | meist ja | nein | Tage (Antrag) | rechtssichere Bescheinigung |
Weg 1: Das amtliche Portal
bodenrichtwerte-boris.de ist die offizielle Quelle für die meisten Bundesländer — kostenlos, mit voller Datentiefe. Es ist eine Kartenanwendung: Du suchst die Adresse, zoomst in die richtige Zone, blendest die passende Ebene ein und liest den Wert ab.
Stärken: amtlich, detailreich, alle Detailfelder (Geschossflächenzahl, Bauweise etc.). Schwächen: Die Bedienung ist für Fachleute gebaut. Wer selten damit arbeitet, braucht pro Abfrage 10–15 Minuten und kann die Ebenen leicht verwechseln.
Weg 2: bodenrichtwert.ai im Web
Du gibst eine Adresse ein und bekommst den amtlichen Wert mit Stichtag und Quelle zurück — ohne Karten-Navigation. Die erste Abfrage geht ohne Anmeldung; danach legst du einen Account an, schließt das kurze Onboarding ab, und der 14-Tage-Trial (100 Abfragen) startet automatisch — ganz ohne Zahlungsdaten.
Stärken: Sekunden statt Minuten, keine GIS-Kenntnisse nötig, einheitliches Ergebnis über alle verfügbaren Länder. Schwächen: kein dauerhaft kostenloses Kontingent — nach dem Trial nur mit Starter- oder Pro-Abo.
Direkt testen kannst du es auf der Startseite.
Weg 3: bodenrichtwert.ai im KI-Assistenten
Wenn du ohnehin mit Claude oder ChatGPT arbeitest, fragst du den Bodenrichtwert direkt im Chat ab — die Antwort kommt mit Stichtag und Quelle, mitten in deinem Arbeitsablauf. Einmalige Einrichtung von wenigen Minuten:
- Bodenrichtwert mit Claude abfragen (auch in der kostenlosen Claude-Version)
- Bodenrichtwert mit ChatGPT abfragen
Weg 4: Direkt bei der Gemeinde
Brauchst du eine amtliche Bescheinigung (etwa fürs Finanzamt oder ein Verfahren), wende dich an den Gutachterausschuss bzw. die Gemeinde. Das dauert länger und ist teils gebührenpflichtig, liefert aber ein offizielles Dokument — was die Online-Wege nicht leisten.
Wo bodenrichtwert.ai keine Werte liefert
Für Schleswig-Holstein und Sachsen fehlt bislang die Einwilligung der zuständigen Gutachterausschüsse zur automatisierten Weiterverarbeitung ihrer Daten — Weg 2 und Weg 3 können dort keine Werte liefern. Bayern führt mit BORIS Bayern ein eigenes Landesportal, das nicht über unseren Zugangsweg erreichbar ist. In allen drei Ländern helfen nur das jeweilige amtliche Landesportal (Weg 1) oder die direkte Anfrage beim Gutachterausschuss (Weg 4).
Welcher Weg ist der richtige?
- Einmal, mit voller Datentiefe: amtliches Portal.
- Schnell, gelegentlich, ohne GIS-Frust: bodenrichtwert.ai im Web.
- Regelmäßig, im Arbeitsfluss: bodenrichtwert.ai im KI-Assistenten.
- Mit Stempel fürs Amt: direkt beim Gutachterausschuss.
Den schnellen Weg ausprobieren: Adresse auf der Startseite eingeben oder kostenlos einen Account anlegen — die ersten Abfragen sind im 14-Tage-Trial frei.
Bodenrichtwerte direkt in Google Sheets
Adressen links, Bodenrichtwerte rechts — mit einer Formel, ohne Nachschlagen. Und mit dem stillen Kontingent-Verbrauch, den dabei kaum jemand auf dem Schirm hat.
Bodenrichtwerte in n8n-Workflows nutzen
Adresse rein, amtlicher Bodenrichtwert ins CRM, Sheet oder Airtable — so automatisierst du den Lookup in n8n mit Webhook und HTTP-Request-Node.