Bodenrichtwert kostenlos abfragen — alle Wege im Vergleich
Grundlagen8. September 2026

Bodenrichtwert kostenlos abfragen — alle Wege im Vergleich

Vom amtlichen Portal bis zur KI-Abfrage — welche kostenlosen Wege es gibt, was sie können und welcher für dich der richtige ist.

Bodenrichtwerte sind amtliche, offene Daten — beim amtlichen Portal zahlst du für die reine Auskunft nichts. Wege, die dir Zeit sparen, wie bodenrichtwert.ai, sind zum Ausprobieren kostenlos, aber nicht dauerhaft gratis. Die Frage ist, welcher Weg zu dir passt. Hier sind die Optionen im ehrlichen Vergleich.

Die Wege auf einen Blick

WegKostenlosAnmeldungAufwand pro AbfrageFür wen
Amtliches Portaljanein10–15 Min (Karten-Navigation)Einzelabfrage, volle Datentiefe
bodenrichtwert.ai — Web1 Abfrage ohne Anmeldung, danach 14-Tage-Trial (100 Abfragen)für mehr als 1 AbfrageSekundenschnelle Einzel- oder Mehrfachabfrage
bodenrichtwert.ai — im KI-Assistenten14-Tage-Trial (100 Abfragen)jaSekunden, im Chatwer ohnehin mit Claude/ChatGPT arbeitet
Gemeinde / Gutachterausschussmeist janeinTage (Antrag)rechtssichere Bescheinigung

Weg 1: Das amtliche Portal

bodenrichtwerte-boris.de ist die offizielle Quelle für die meisten Bundesländer — kostenlos, mit voller Datentiefe. Es ist eine Kartenanwendung: Du suchst die Adresse, zoomst in die richtige Zone, blendest die passende Ebene ein und liest den Wert ab.

Stärken: amtlich, detailreich, alle Detailfelder (Geschossflächenzahl, Bauweise etc.). Schwächen: Die Bedienung ist für Fachleute gebaut. Wer selten damit arbeitet, braucht pro Abfrage 10–15 Minuten und kann die Ebenen leicht verwechseln.

Weg 2: bodenrichtwert.ai im Web

Du gibst eine Adresse ein und bekommst den amtlichen Wert mit Stichtag und Quelle zurück — ohne Karten-Navigation. Die erste Abfrage geht ohne Anmeldung; danach legst du einen Account an, schließt das kurze Onboarding ab, und der 14-Tage-Trial (100 Abfragen) startet automatisch — ganz ohne Zahlungsdaten.

Stärken: Sekunden statt Minuten, keine GIS-Kenntnisse nötig, einheitliches Ergebnis über alle verfügbaren Länder. Schwächen: kein dauerhaft kostenloses Kontingent — nach dem Trial nur mit Starter- oder Pro-Abo.

Direkt testen kannst du es auf der Startseite.

Weg 3: bodenrichtwert.ai im KI-Assistenten

Wenn du ohnehin mit Claude oder ChatGPT arbeitest, fragst du den Bodenrichtwert direkt im Chat ab — die Antwort kommt mit Stichtag und Quelle, mitten in deinem Arbeitsablauf. Einmalige Einrichtung von wenigen Minuten:

Weg 4: Direkt bei der Gemeinde

Brauchst du eine amtliche Bescheinigung (etwa fürs Finanzamt oder ein Verfahren), wende dich an den Gutachterausschuss bzw. die Gemeinde. Das dauert länger und ist teils gebührenpflichtig, liefert aber ein offizielles Dokument — was die Online-Wege nicht leisten.

Wo bodenrichtwert.ai keine Werte liefert

Für Schleswig-Holstein und Sachsen fehlt bislang die Einwilligung der zuständigen Gutachterausschüsse zur automatisierten Weiterverarbeitung ihrer Daten — Weg 2 und Weg 3 können dort keine Werte liefern. Bayern führt mit BORIS Bayern ein eigenes Landesportal, das nicht über unseren Zugangsweg erreichbar ist. In allen drei Ländern helfen nur das jeweilige amtliche Landesportal (Weg 1) oder die direkte Anfrage beim Gutachterausschuss (Weg 4).

Einordnung: Egal über welchen Weg — der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Orientierungswert für den unbebauten Boden. Er ist kein Verkehrswert, kein Verkaufspreis und keine Rechts- oder Steuerberatung. Was die Zahl aussagt: Was ist ein Bodenrichtwert?

Welcher Weg ist der richtige?

  • Einmal, mit voller Datentiefe: amtliches Portal.
  • Schnell, gelegentlich, ohne GIS-Frust: bodenrichtwert.ai im Web.
  • Regelmäßig, im Arbeitsfluss: bodenrichtwert.ai im KI-Assistenten.
  • Mit Stempel fürs Amt: direkt beim Gutachterausschuss.

Den schnellen Weg ausprobieren: Adresse auf der Startseite eingeben oder kostenlos einen Account anlegen — die ersten Abfragen sind im 14-Tage-Trial frei.